Die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und OTA im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

Im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich werden Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und OTA ausgebildet. Wir legen Wert auf eine praxis- und zukunftsorientierte Ausbildung und kooperieren mit der Franziska-Schervier-Schule in Stolberg und anderen externen Krankeneinrichtungen, um auch als Krankenhaus der Grundversorgung die Ausbildungsstunden in allen vorgegebenen Fachbereichen zu ermöglichen. Die OTA-Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der KBS - Akademie für Gesundheitsberufe - in Mönchengladbach.

Bewerbungen für das entsprechende Ausbildungsjahr sollten in der Zeit von November im Vorjahr bis Februar des Ausbildungsjahres eingereicht werden (Adresse: St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich, Pflegedirektion, Kurfürstenstr. 22, 52428 Jülich).

Für die OTA-Ausbildung werden derzeit keine Bewerbungen angenommen.


Die theoretische Ausbildung für die Gesundheits- und Krankenpflege erfolgt in der Franziska-Schervier-Schule und findet in so genannten Blockintervallen statt. Während der praktischen Ausbildung absolvieren die Auszubildenden die Fachbereiche und Bereiche Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, ambulantes Zentrum, zentrale Patientenaufnahme, Endoskopie, intensiv-medizinischer Bereich, Aufwachraum und Schmerzambulanz. Weitere Fachbereiche wie etwa Pädiatrie/ Kinderheilkunde (Klinikum Aachen), ambulanter Pflegedienst (St. Elisabeth Jülich), Psychiatrie (Alexianerkrankenhaus Aachen oder Gangelter Einrichtungen) oder Hospiz (St. Augustinus Krankenhaus Düren) absolvieren sie in anderen, kooperierenden Einrichtungen.

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in erfolgt nach den allgemeinen Vorgaben des Krankenpflegegesetzes und den Ausbildungsrichtlinien des Landes NRW. Sie dauert 3 Jahre und umfasst 2100 Stunden in der Theorie und 2500 Stunden in der Praxis. Die Ausbildung umfasst in den ersten beiden Ausbildungsjahren die allgemeine Phase und im dritten Jahr die Differenzierungsphase.

Während der drei Jahre dauernden Ausbildung findet ein regelmäßiger Austausch zwischen Schule und Ausbildungsstätte, dem St. Elisabeth-Krankenhaus, statt. Die Pädagogen führen im St. Elisabeth-Krankenhaus die Praxisbegleitung und die Abschlussgespräche mit den Auszubildenden und den Praxisanleitern durch. Des Weiteren unterstützen eine frei angestellte Praxisanleiterin und derzeit 19 Praxisanleiter der jeweiligen Einsatzbereiche im Haus die Schule und die Auszubildenden. Praxisanleiter begleiten die Schüler während der Ausbildung, führen Erstgespräche, um Lernziele festzulegen und achten darauf, dass eine Verzahnung zwischen Theorie und Praxis gewährleistet wird. Alle  Auszubildenden erhalten während der Ausbildung mehrere Anleitungen, um das Wissen und die erlernten Fertigkeiten mit und an den Patienten zu vertiefen. Wir begleiten so die Auszubildenden bis zum Abschluss ihrer Ausbildung gezielt und kontrollieren ihre Entwicklung effizient. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler/-innen erlernen Handlungskompetenzen im fachlichen und methodischen Bereich sowie auf der personalen und sozial-kommunikativen Ebene.

Wir beschäftigen 27 Auszubildende, welche je nach Ausbildungsjahr in 3 Kurse
(Unter-, Mittel- u. Oberkurs) untereilt sind. Beendet ein Kurs im August mit dem Staatsexamen, welches einen praktischen, schriftlichen und mündlichem Teil beinhaltet, die Ausbildung, werden im gleichen Jahr wieder neue Auszubildende eingestellt.

Wir freuen uns, auch in den kommenden Jahren junge Menschen bei der Verwirklichung dieses Berufes zu unterstützen, Nachwuchskräfte zu fördern und dem Mangel an Pflegepersonal entgegenzutreten.

Ansprechpartnerin

Melanie Barth
freigestellte Praxisanleiterin

Tel.: 02461 620-2505
E-Mail: mbarth.juelich@ct-west.de