Zertifizierungen

Qualitätssiegel EuPrevent

Zertifikat Patientensicherheit durch Hygiene und Infektionsschutz (euPrevent)

Mit der Zertifizierung „Qualitätssiegel euPrevent“ möchte das St. Elisabeth-Krankenhaus ein Zeichen bzgl. der Wichtigkeit der Hygiene im Krankenhaus setzen.

Hierbei handelt es sich um ein grenzübergreifendes Netzwerk, an dem unser Haus mitwirkt. Ziel ist es, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hygiene und des Infektionsschutzes in dieser Region in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsämtern und der Stiftung „EuPrevent“ zu leisten.

Anhand der verliehenen Qualitätssiegel wissen die Bürger der EMR (Euregio Maas-Rhein): In dieser Einrichtung werden Hygiene und Infektionsschutz ernst genommen und die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung durchgeführt.

Inhaltlich werden in einem Zertifizierungsaudit 10 hygienerelevante Kriterien überprüft. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Themengebiete wie
- den Umgang mit Patienten, die mit multiresistenten Erregern (zum Beispiel MRSA) infiziert oder kolonisiert sind.
- die Beteiligung an bundesweiten Vergleichen zu Krankenhaus-Infektionssurveillance (Beobachtung, Beurteilung und Analysierung spezieller Infektionen)
- ein regelmäßiges Fortbildungsangebot für die Mitarbeiter
- die Implementierung der Einhaltung einer strengen Basishygiene
- u.a.m.

Re-Zertifikat lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk der DGU „TNW EU Euregio Aachen“

In Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum Aachen und weiteren regionalen Kliniken optimieren wir die Versorgung schwerverletzter „polytraumatisierter“ Patienten anhand gemeinsamer Ablaufstandards.

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit werden Kriterien dafür festgelegt, ob ein Patient in seinem Heimatkrankenhaus behandelt werden kann oder in ein überregionales Zentrum verlegt werden muss. Angestoßen wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess
- durch eine telekommunikative Zusammenarbeit mit dem Klinikum Aachen zum Beispiel über die Übermittlung von Röntgenbildern innerhalb weniger Minuten
- durch regelmäßige gemeinsame Fort- und Weiterbildungsprogramme
- durch die Erarbeitung von Behandlungsstandards
- durch die Implementierung von Fallkonferenzen und Qualitätszirkeln.

Die Mitglieder des Traumanetzwerks haben sich dazu verpflichtet, die Qualität der Behandlung von Schwerverletzten durch die Dokumentation ihrer Behandlungsfälle im bundesweiten Traumaregister (www.traumaregister.de) und externe Fachgutachter im Rahmen der Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie überprüfen zu lassen.

Zertifikat Qualitätssiegel Geriatrie

Im Rahmen der Weiterentwicklung und des Ausbaus der geriatrischen Versorgungseinheit wurde die Zertifizierung für das Qualitätssiegel Geriatrie für Akuteinrichtungen durchgeführt. Im Vordergrund steht hierbei ein ganzheitlicher, medizinisch-therapeutischer Ansatz für die Behandlung des kranken, alten Menschen, mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe.

Dies beinhaltet u.a. den Patienten dabei zu unterstützen, sich selbst zu versorgen bzw. seine Selbstständigkeit möglichst weitgehend zu erhalten oder wiederherzustellen. Mittels frühzeitiger Mobilisierung kann Pflegebedürftigkeit vermieden oder gemindert werden und somit die Lebensqualität erhalten bleiben.

Ein interdisziplinäres Team hat die Abläufe in der Abteilung aufeinander abgestimmt und standardisiert, um den Patienten und ihren Angehörigen eine qualitätsorientierte Versorgung zu gewährleisten.

Zu diesem Team gehören der ärztliche Leiter der geriatrischen Versorgungseinheit und sein Stellvertreter, die pflegerische Leitung mit ihren Stellvertreterinnen, sowie die Mitarbeiter der Ergotherapie, der Logotherapie, der Physiotherapie und des Sozialdienstes.

Zertifikat AltersTraumaZentrum DGU

Mit der Zertifizierung zum Alterstraumazentrum DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) wurde ein wichtiger weiterer Baustein für die jetzige und zukünftige Entwicklung des St. Elisabeth-Krankenhauses gelegt.

Mit dem Zertifikat wird das Qualitätssiegel Geriatrie ausgeweitet und eine Brücke zur Unfallchirurgie gebaut. Die geriatrische Abteilung wurde mit dem Ziel einer patientenorientierten interdisziplinären Zusammenarbeit weiterentwickelt.

Schwerpunkte im Alterstraumazentrum DGU sind Patienten über 70 Jahre mit Knochenbrüchen wie zum Beispiel des Oberschenkels, des Ober- oder Unterarms, eines Wirbelkörpers oder des Beckens, die zusätzlich altersbedingte internistische Grunderkrankungen haben.

Ziel ist
- eine individuell angepasste Behandlung, die sowohl die chirurgische Versorgung als auch die altersmedizinischen Aspekte der Behandlung und der Frührehabilitation umfasst.
- frühestmöglich die Mobilität und Selbstständigkeit wieder zu erreichen, die der Patient vor dem Unfallgeschehen besessen hat.