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Infos und Tests zur Krankenhaushygiene

  • : Das Foto zeigt eine Pflegekraft mit Mundschutz und Einmalhandschuhen am Bett einer gut gelaunten Patientin.

Wo Krankheiten behandelt werden, spielt der Schutz vor Infektionen eine besonders wichtige Rolle. Welche Regeln dabei gelten, warum Händehygiene so entscheidend ist und was es mit problematischen Keimen auf sich hat, steht im Mittelpunkt der nächsten Jülicher Gesundheitsstunde. Unter dem Titel „Saubere Sache! Hygienestandards und Infektionsschutz im Krankenhaus“ laden das Krankenhaus Jülich und die AOK für Montag, 31. August, um 17 Uhr zum nächsten Patientenforum ein. 

Referenten sind Dr. Sabine Tack (Chefärztin der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin) und Frank Martin (Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention). Veranstaltungsort ist wie gewohnt der Gruppenraum der Physiotherapie mit Eingang an der Neusser Straße.

Dr. Tack wird erklären, dass Keime nicht grundsätzlich etwas Bedrohliches sind. Viele Mikroorganismen gehören beispielsweise zur natürlichen Hautflora des Menschen. Andere können hingegen insbesondere für geschwächte Patientinnen und Patienten problematisch werden. Welche verbindlichen Regeln und Vorkehrungen deshalb im Krankenhaus gelten, wie Infektionsschutz im Klinikalltag funktioniert und warum dabei konsequente Hygiene unverzichtbar ist, erläutern die beiden Referenten aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Händehygiene. Denn gerade die sorgfältige Desinfektion der Hände zählt zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Übertragung von Krankheitserregern im Krankenhaus zu verhindern. Frank Martin wird dazu einen Schwarzlichtkasten mitbringen. Mit einem fluoreszierenden Testmittel wird unter Schwarzlicht sichtbar, welche Stellen vollständig benetzt wurden – und wo womöglich Lücken geblieben sind. Und es bleibt nicht bei der Theorie: Alle Besucherinnen und Besucher können den Schwarzlicht-Test selbst ausprobieren. Natürlich besteht wie immer auch Gelegenheit, den Fachleuten Fragen zu stellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.